Tisch 5: under rug swept- Sexismus, Rassismus und die Ampel

... warum sollen hier andere Umgangsformen herrschen, als in jedem anderen Job auch? Es gibt einfach KEINEN Grund dafür.

Da die Grenzen hier fließend sind ist hier so eine Art Grauzone mit der es durchaus schwierig ist, klar umzugehen. Und genau da wäre eine Lösung so wünschenswert.

Vor einiger Zeit bin ich auf eine tolle Idee gestoßen...





An Tisch 5 werfen wir heute mal einen Blick unter den Teppich. Was wird denn da so alles drunter gekehrt. Unterm Teppich geht’s ja ehr um Hygiene im sozialen oder zwischenmenschlichem Bereich.

Was haben wir denn da.

Ohja Sexismus.

Wir leben zum Glück im 21 Jahrhundert und Sexismus ist „inzwischen“ auch in der Gastronomie einfach fehl am Platz. Machen wir uns nix vor: Sexismus findet immer noch tagtäglich in unserer Umwelt und in allen möglichen Branchen und Bereichen statt. Stichwort „me too“.

In der Gastro, vielleicht auch generell in Dienstleitungsberufen, sind die Grenzen da oft fließend. Im Pflegebereich hört man ja auch so einiges.

Man kommt sich näher, pflegt einen offenen, näheren, manchmal auch ausgelassenen Umgang miteinander und dann ist ggf. noch Alkohol im Spiel oder einfach Amüsierlaune. Dann wird schnell mal etwas missverstanden, missdeutet oder ausgenutzt und es entstehen komische diffuse Situationen. Es ist jetzt nicht an der Tagesordnung, aber es kommt doch immer mal wieder vor.

Das ganze Thema wird aber eben immer noch schön unter die Teppiche der Gasthäuser gekehrt und nicht besprochen oder ausreichend geahndet. Es gibt kaum Statistiken, keiner spricht wirklich darüber und es wird so irgendwie hingenommen bis ertragen. Es gibt Mitarbeiter die aber gerade deswegen auch die Branche verlassen.


Bei Gästen ist das ja besonders heikel. Wo fängt Spaß an – wo hört Sexismus auf. Was ist noch Flirt? Was geht zu weit? Wie weise ich einen Gast in die Schranken, bzw. wann des Lokals?

Mit ansteigendem Alkoholpegel, verändert sich die Sprache und das Verhalten.

Ein Anstößiger Blick?

Das Zustecken einer Visitenkarte, das Zuflüstern der Zimmernummer?

Eine versehentliche Berührung? Ein Klaps auf den Po?

Einladungen zu Urlaubsreisen? Ein - zu persönliches - Kompliment?

Natürlich ist die Gastro nicht unbedingt etwas für Mimosen. Aber warum sollen hier andere Umgangsformen herrschen, als in jedem anderen Job auch? Es gibt einfach KEINEN Grund dafür.

Da die Grenzen hier fließend sind und die Geschäftsführung immer zwischen den Stühlen steht, ist hier so eine Art Grauzone mit der es durchaus schwierig ist, klar umzugehen. Und genau da wäre eine Lösung so wünschenswert.

Vor einiger Zeit bin ich auf eine tolle Idee gestoßen.

--------------------

https://www.gidg.de

https://www.gidg.de/podcast

https://www.gefangenindergastronomie.de

https://open.spotify.com/show/7JXPvHUOVvjuZdm3ygZ5Il

https://www.deezer.com/show/1462452

https://www.instagram.com/gefangenindergastronomie/

https://www.facebook.com/groups/503165450374357/

Musik: Guts - Living is easy




9 Ansichten

©2020 Gefangen in der Gastronomie. Erstellt mit Wix.com